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NEUIGKEITEN

Neues Kühlfahrzeug für die Tafel Iserlohn Hemer/Caritas

Die Tafel Iserlohn Hemer/Caritas informiert: Jede soziale Bewegung braucht einen Motor: Bei der Tafel Iserlohn Hemer/Caritas („CariTasche“) sorgt ab sofort ein neuer Mercedes-Benz Sprinter mit Kühlkoffer für noch mehr Mobilität. Das neue Fahrzeug wurde jetzt feierlich im Beisein der Bürgermeister der Städte Menden, Iserlohn und Hemer im Autohaus Rosier in Menden übergeben. Die CariTasche versorgt aktuell ca. 2.600 Personen in Iserlohn und Hemer mit Lebensmitteln. Rund 180 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschaffen die Lebensmittel, bereiten sie auf und verteilen sie an drei Ausgabestellen an Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen. Die Zahl der Tafelkunden ist seit Beginn des Jahres 2022, im Wesentlichen aufgrund der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie der verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Bundesrepublik, erheblich angestiegen. Parallel zu dieser Entwicklung ist das Warenangebot, das vom örtlichen Lebensmittelhandel in Iserlohn und Hemer der Tafel überlassen wird, erheblich zurück-gegangen. Um bei dieser veränderten Marktsituation weiterhin eine angemessene Kundenversorgung zu gewährleisten, wurden mehrere Lebensmittellieferanten außerhalb von Iserlohn und Hemer akquiriert. Außerdem konnte der Warenaustausch mit benachbarten Tafeln intensiviert werden. Diese zusätzliche Lebensmittelbeschaffung hat zu erheblich gestiegenen Anforderungen im logistischen Bereich geführt, denen mit den bereits vorhandenen drei Fahrzeugen nicht mehr entsprochen werden konnte. Daher hat die Tafel im Herbst 2025 über das Mercedes-Benz Tafelsponsoring einen Mercedes Sprinter bestellt, der nun vom Autohaus Rosier am Standort Menden an die CariTasche übergeben wurde. Der Hersteller Mercedes-Benz unterstützt die Tafeln in Deutschland seit mehr als 25 Jahren und übernimmt beim Kauf eines neuen Fahrzeugs bis zur Hälfte des Listenpreises. Das Kühlfahrzeug – ein Mercedes Benz Sprinter Fahrgestell mit Kiesling Kühlkoffer – ist eine wesentliche Hilfe, um die Versorgung der bedürftigen Menschen in Iserlohn und Hemer auf dem bisherigen Niveau aufrechterhalten zu können. Die CariTasche kann weiterhin gewährleisten, dass alle einkaufs-berechtigten Menschen in den beiden Kommunen ohne Wartelisten einmal wöchentlich mit Lebens-mitteln versorgt werden können. Neben dem Nutzen für die Tafelkunden ist mit Hilfe des zusätzli-chen Transportfahrzeugs eine Optimierung des Einsatzes der vorhandenen Fahrzeuge möglich. Förderprogramm LEADER Die Übergabe des Fahrzeugs erfolgte in Anwesenheit der Bürgermeisterin Manuela Schmidt, Men-den, und der Bürgermeister der Städte Iserlohn und Hemer, Michael Joithe und Christian Schweitzer. Diese bilden neben weiteren neun Vertreter/-innen privater Träger das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-Region „HIM“ (Hemer, Iserlohn, Menden). Diese hat bereits im Herbst 2024 die Anschaffung des Fahrzeugs für förderungswürdig befunden. Durch das LEADER-Programm soll die Regionalentwicklung in ländlichen Gebieten gefördert werden. Die Finanzmittel wer-den von der Europäischen Union bereitgestellt und werden durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen ergänzt. Die CariTasche wurde im gesamten Beschaffungs- und Finanzierungsprozess vom Regionalmanagement der LEADER-Region „HIM“ begleitet und unterstützt, das bei der Fahrzeugübergabe von Frau Hannah Kath vertreten wurde. Die Bezirksregierung Arnsberg genehmigte schließlich auf der Basis des LAG-Beschlusses eine Zuwendung in Höhe von 46.000 €. Die restlichen Finanzierungsmittel für die Anschaffung des Kühlfahrzeugs wurden durch einen Eigenanteil der CariTasche und aus der Lidl-Pfandspende bereitgestellt. Tafel-Sponsoring von Mercedes-Benz 1993 wurde die erste deutsche Tafel in Berlin gegründet. Das Ziel der Tafeln ist es, eine wichtige Brücke zwischen Überangebot und Mangel zu schlagen. Deshalb werden überflüssige und qualitativ einwandfreie Lebensmittel gesammelt und an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen verteilt. Um eine einwandfreie Logistik der Lebensmittel zu gewährleisten, unterstützt Mercedes-Benz die Tafeln mit zuverlässigen Fahrzeugen, die eine schnelle und flexible Beförderung der Waren ermöglichen. Mit weit über 1500 Transporter-Neufahrzeugen hat die Marke mit dem Stern die Tafeln unterstützt und dieses mittlerweile mehr als 25 Jahre währende Engagement zu einer langjährigen Tradition gemacht. Im Rahmen des Sponsoring-Programms übernimmt Mercedes-Benz bis zur Hälfte des Fahrzeuglistenpreises. Der andere Teil wird hauptsächlich durch lokale Spender und Sponsoren erbracht. Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr als 970 gemeinnützige Tafeln, bei denen rund 75.000 ehrenamtliche Helfer aktiv sind. Auch Bedürftige engagieren sich selbst, wodurch ein wichtiges Stück Lebensmut erhalten bleibt. Zusammen verteilen die Helfer jährlich viele zehntausend Tonnen Lebensmittel an rund 2 Millionen armutsbetroffene Menschen in ganz Deutschland. Foto: ROSIER Menden
18. Feb. 2026, 10:59 Uhr

LEADER-Zukunftsdialog in Brüssel - NRW setzt Impulse für die Zukunft ländlicher Räume

Unter dem Motto „Perspektiven ländlicher Räume stärken“ fand in der NRW-Landesvertretung in Brüssel ein Zukunftsdialog zum LEADER-Förderprogramm statt. Im Mittelpunkt stand unter anderem das Projekt der Oldtimerfreunde Hallenberg e. V., das eindrucksvoll zeigte, wie LEADER als Motor für regionale Entwicklung, Ehrenamt und gelebte Demokratie wirken kann. Auch unser Regionalmanager Alexander Jaegers war als NRW-Landessprecher vor Ort. Die Veranstaltung machte deutlich: LEADER steht für nachhaltige Entwicklung und Beteiligung im ländlichen Raum. Bundesminister Alois Rainer hob die Bedeutung des Engagements für den ländlichen Raum hervor. Ministerin Silke Gorißen betonte, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen im Mehrjährigen Finanzrahmen sind, um ländliche Regionen gezielt zu fördern. Dr. Martin Michalzik, Sprecher der Vorsitzenden der LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen, gab wichtige Denkanstöße für die Zukunft des Programms. Ein Höhepunkt war die Podiumsdiskussion, die spannende Perspektiven eröffnete. Im Anschluss präsentierten Roll-Ups aus allen Regierungsbezirken die beeindruckende Vielfalt der LEADER-Projekte in NRW. Ein rundum gelungener Termin, der die Wertschätzung für das Förderprogramm und den Einsatz zahlreicher Beteiligter unterstrich. Unser Dank gilt der Landesvertretung und dem Ministerium für die hervorragende Vorbereitung und den gelungenen Abend.
5. Dez. 2025, 16:30 Uhr

LEADER: Neuer Vorstand stimmt für erste Freiluft-Sporthalle in der Region

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region „HIM – das sind wir!“ traf sich im Anschluss an die Kommunalwahlen zu einer Projektauswahlsitzung – mit einem neuen Gesicht. Manuela Schmidt, Mendens neue Bürgermeisterin, folgt auf Dr. Roland Schröder als erste Vorsitzende des Vereins. Komplettiert wird der Vorstand durch Michael Joithe, Bürgermeister der Stadt Iserlohn (zweiter Vorsitzender), und Christian Schweitzer, Bürgermeister der Stadt Hemer (Schatzmeister), die ihre Ämter weiterhin ausführen. Gemeinsam mit den LAG-Mitgliedern sprachen sie sich für ein neues LEADER-Projekt aus: Eine Freiluft-Sporthalle. Außerdem wurde eine erste Projektidee zur Bekämpfung des invasiven Bärenklaus vorgestellt. Erste Projektidee für ein interregionales Kooperationsprojekt vorgestellt: HerkuleX Das Projekt HerkuleX soll die Bekämpfung der invasiven Herkulesstaude (Riesen-Bärenklau) entlang der Hönne und ihrer Zuflüsse strategisch und gemeinschaftlich angehen. Die Pflanze breitet sich seit Jahren massiv aus, verdrängt heimische Arten, gefährdet durch ihren Saft die Gesundheit von Menschen und verursacht hohe Kosten durch wiederkehrende Bekämpfungsmaßnahmen. Besonders betroffen sind Uferbereiche, Naturschutzgebiete und öffentliche Flächen. Deshalb könnten die LEADER-Regionen „Bürgerregion Sorpesee“ und „Börde trifft Ruhr“ gemeinsam mit der LEADER-Region „HIM – das sind wir!“ ihre Kräfte bündeln und aktiv werden. HerkuleX setzt auf das sogenannte „Quell-abwärts-Prinzip“: Die Bekämpfung soll an den Quellbereichen beginnen und koordiniert entlang der gesamten Flussachse fortgeführt werden. Ziel ist es, die Samenquellen nachhaltig zu reduzieren und so die Ausbreitung flussabwärts einzudämmen. Zentrale Faktoren sind eine koordinierte, nachhaltige und strategische Steuerung sowie das bürgerschaftliche Engagement: Lokale Gruppen, Flusspatinnen und -paten, Schulen und Vereine sollen Verantwortung für einzelne Flussabschnitte übernehmen. Schul- und VHS-Projekte können Wissen und Teilhabe fördern, ein digitales Meldesystem würde die Koordination und Dokumentation der Maßnahmen unterstützen. Gleichzeitig sollen Bürgerinnen und Bürger durch sichtbare Erfolge motiviert und das Ehrenamt gestärkt werden. Momentan ist der Initiator der Projektidee, Martin Schlünder, dabei, die Idee in den betroffenen LEADER-Regionen vorzustellen. Einen Träger, der die Gesamtverantwortung für diese Idee dafür übernimmt, gibt es noch nicht. Neue Entwicklungen könnten sich bereits nach dem offiziellen Kick-off des Projekts am 26. November in Menden ergeben, zu dem alle betroffenen Institutionen eingeladen sind. Eine finale Entscheidung der LAG über das interregionale Kooperationsprojekt steht somit noch aus. Freilufthalle am Woeste-Gymnasium: Forum für Sport und Kultur Ein Beschluss wurde bei der jüngsten LAG-Sitzung gefasst: Es soll mit Unterstützung des LEADER-Programms am Woeste-Gymnasium in Hemer eine moderne Freilufthalle entstehen. Eine Freilufthalle ist eine überdachte, aber an den Seiten offene Sportstätte, die vor allem für den Schul- und Vereinssport genutzt werden soll. Sie bietet witterungsunabhängige Möglichkeiten für Sport und Bewegung und soll insbesondere Kindern einen erleichterten Zugang zu sportlichen Aktivitäten ermöglichen. Hintergrund des LEADER-Projekts ist, dass Kindern und Jugendlichen aufgrund des schulischen Ganztags nur noch schmale Freizeitfenster zur Verfügung stehen. Deshalb haben es Vereine zunehmend schwer, junge Mitglieder zu gewinnen und langfristig zu binden. Der Stadtsportverband Hemer möchte künftig verstärkt mit den Schulen kooperieren, um die vielfältigen Vereinsangebote direkt im Rahmen des Ganztags an die Schülerinnen und Schüler heranzutragen. Hierfür wird ein zentral gelegener Multifunktionscourt mit direkter Anbindung an eines der Schulgelände benötigt, um neue, von qualifizierten Vereinsmitgliedern angeleitete Sportangebote allen drei weiterführenden Schulen gleichermaßen zugänglich zu machen. Außerdem entspricht die Halle auch im außerschulischen Bereich dem großen Bedarf von Sportvereinen sowie weiteren Organisationen aus den Bereichen Kultur, Kinder- und Jugendarbeit nach einer geeigneten Trainings-, Übungs- und Spielfläche. Auf dem Gelände des Woeste-Gymnasiums steht eine geeignete Freifläche zur Verfügung. Die Idee findet in der Schulgemeinde großen Rückhalt und soll darüber hinaus als Treffpunkt für kulturelle Veranstaltungen dienen und so das soziale Miteinander in der Stadt stärken. Der Projektträger ist der Förderverein des Gymnasiums, in Kooperation mit dem Stadtsportverband, den weiterführenden Schulen und der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Hemer. Beantragt werden voraussichtlich 250.000 € für das Projekt, das 2026 beginnen soll. Abschied von Dr. Roland Schröder im Vereinsvorstand Nach einer halben Förderperiode hieß es Abschied nehmen: „Dr. Roland Schröder hat die Entstehung und Entwicklung der LEADER-Region eng begleitet und mit seinem Einsatz als Vereinsvorsitzender nachhaltig geprägt. Wir danken ihm herzlich für sein Engagement und freuen uns, mit Manuela Schmidt seine Nachfolgerin im Vorstand begrüßen zu dürfen“, so LEADER-Regionalmanagerin Hannah Kath. Wenn auch Sie eine LEADER-Projektidee zur Stärkung des ländlichen Raums haben, erreichen Sie die LEADER-Regionalmanagerin Hannah Kath unter 02561 917169 - 9 oder per Mail an regionalmanagement@leader-him.de. LEADER bietet Interessierten Fördersätze von bis zu 70 % der Projektkosten - jedoch maximal 250.000 €.
25. Nov. 2025, 16:02 Uhr

Kleinprojekt: Von Beet zu Begegnung: Frönsberg schafft Raum für alle

Anpacken, gemeinsam etwas bewegen und stolz auf das Ergebnis blicken: Der Dorfplatz am Dorfgemeinschaftshaus Ispei verändert sich – dank der tatkräftigen Eigenleistung der Dorfgemeinschaft. Mit vereinten Kräften haben engagierte Helferinnen und Helfer das alte Kirschlorbeerbeet gerodet und die ersten bienenfreundlichen Stauden gesetzt. Dort, wo früher monotones Grün wuchs, entsteht nun nach und nach ein buntes Blütenmeer mit Apfelbaum, das Insekten Lebensraum bietet und den Platz in neuem Glanz erstrahlen lässt. Diese Arbeiten sind Startschuss der Umgestaltung zu einem Mehrgenerationenplatz. Dies wird in Kooperation mit dem Trägerverein Phönix e.V. und mit Mitteln des Bundes und des Landes NRW aus der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) über die  HIM-Kleinprojekte umgesetzt. Geplant sind neben der Pflanzflächen bis Ende November auch neue Angebote für alle Altersgruppen: Zwei gemütliche Waldsofas, ein Bodentrampolin, eine Kleinkindschaukel und ein Basketballkorb. Mit jeder Pflanze und jedem Handgriff wächst so ein Ort heran, der Kinder zum Spielen einlädt, Erwachsenen Raum zum Verweilen anbietet und Nachbarschaft lebendig macht. Für die nächsten Schritte der Umsetzung werden noch weitere Helferinnen und Helfer sowie dörflicher Maschinenpark gesucht. Wer mit anpacken möchte, kann sich einfach über den WhatsApp-Kanal „Frönsberger Dorfgemeinschaft“ informieren oder mit der Projektmanagerin Lisa Lipproß unter lisalippross@web.de Kontakt aufnehmen. Quelle: Phönix e.V.

17. Sept. 2025, 10:23 Uhr

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Von der Projektidee bis zur Abrechnung: Schritt für Schritt zeigen wir Ihnen, was bei LEADER wichtig ist und wie Sie aus Ihrer Idee ein schönes Projekt entwickeln. Wir möchten Sie bestmöglich informieren!

     

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